Drei Szenarien, in denen 3D-Druck traditionellen Fertigungsverfahren überlegen ist:
1. Kleinserie (1-50 Stück), Spritzguss ist unter 100-200 Stück wirtschaftlich nicht rentabel. 3D-Druck kostet €5, €30/Stück für ein technisches Bauteil, gegenüber €50, €200/Stück bei CNC-Zerspanung oder €5.000+ Werkzeugkosten für eine Spritzgussform.
2. Komplexe Geometrien, Teile mit inneren Kanälen (Kühlflüssigkeiten), Gyroid-Infill (leicht und hochfest), organische Strukturen (topologieoptimierte Halterungen), 3D-Druck erreicht, was CNC und Spritzguss nicht können.
3. Schnelle Iteration, Design → Drucken → Testen → Überarbeiten im 2-4-Stunden-Takt statt wochenlanger konventioneller Fertigung. Unverzichtbar für Startups und F&E.
Wann traditionelle Fertigung besser ist:Stückzahlen über 200 (Spritzguss gewinnt), Teile unter Spannungen über 500 N/mm² (CNC-gefrästes Stahl/Aluminium), lebensmittelkontakttaugliche Materialien in gesundheitsregulierten Märkten.